Warum ich mein Business öffentlich aufbaue?

Woman with arms raised standing on a sunlit forest path surrounded by trees and plants

Hallo du wundervolle,

ich freue mich von Herzen, dich in diesem Teil meines Blogs begrüßen zu dürfen. Und um das Herz geht es hier tatsächlich auch: um den Aufbau meines Herzensbusiness.

Ich bin Jessi, 35 Jahre alt und arbeite als IT-Projektmanagerin. Mein Job macht mir Spaß. Ich verdiene gutes Geld, trage Verantwortung und habe beruflich vieles erreicht, was auf dem Papier nach einem gelungenen Weg aussieht.

Und trotzdem spüre ich: Das allein erfüllt mich nicht.

Wenn der sichere Weg nicht mehr ausreicht

Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Du bist Millennial, hast die Drei schon vorne stehen und den klassischen Ausbildungsweg gewählt: Ausbildung, Studium oder vielleicht sogar beides. Anschließend kam der Vollzeitjob. Ein vernünftiger, sicherer Weg, so wie wir ihn gelernt haben.

Gleichzeitig beobachte ich, wie viele Menschen aus der Generation nach uns anders auf Arbeit und Leben schauen.

  • Sie sagen klarer, was sie wollen.
  • Sie sind weniger bereit, 40 Stunden ihrer Lebenszeit einfach gegen Geld zu tauschen.
  • Sie erwarten, dass Arbeit zu ihrem Leben passt, statt ihr Leben vollständig an die Arbeit anzupassen.
  • Sie hinterfragen Regeln, die wir Millennials lange als selbstverständlich hingenommen haben.
  • Sie setzen Grenzen, während wir gelernt haben, belastbar zu sein.
  • Sie sprechen offen über mentale Gesundheit, während viele von uns erst einmal weiterfunktionieren.

Natürlich trifft das nicht auf jeden Menschen einer Generation zu. Trotzdem erkenne ich darin etwas, das mich beschäftigt: Vielleicht ist nicht die jüngere Generation zu anspruchsvoll. Vielleicht haben wir einfach sehr lange zu wenig hinterfragt.

Mein Bauchgefühl sagt mir schon länger, dass noch mehr auf mich wartet. Dass es neben meinem sicheren Vollzeitjob etwas gibt, das stärker mit dem verbunden ist, was ich wirklich in die Welt bringen möchte.

Der Gedanke, der immer wieder zurückkam

Themen wie Coaching, Vorträge und Schulungen zu halten, hilfreiche Unterlagen zu erstellen und Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst zu helfen, haben mein Leben immer wieder gekreuzt.

In den vergangenen Jahren habe auch ich mir bei verschiedenen Themen Unterstützung gesucht. Eine klassische Therapie hat mir dabei leider nicht so geholfen, wie ich es gebraucht hätte. Einen Wendepunkt erlebte ich 2024 durch ein Coaching. Mit dieser Unterstützung konnte ich mich aus einer toxischen Beziehung lösen und mich mit Themen auseinandersetzen, die ich allein lange nicht sehen wollte.

Nach einer zweiten Coachingrunde wurde das Gefühl, dass das Leben noch mehr für mich bereithält, immer stärker.

Ich ertappte mich zunehmend bei dem Gedanken:

„Mensch, wäre das nicht auch etwas für dich? Du hast Fähigkeiten, Wissen aus deinem Studium und eigene Lebenserfahrung. Vielleicht kannst du damit andere Frauen unterstützen, aus dem ständigen Funktionieren zurück ins Leben zu finden.“

Doch kaum hatte ich diesen Gedanken zu Ende gedacht, meldete sich die kritische Stimme in meinem Kopf. Ich nenne sie Rolf-Dieter.

Rolf-Dieter sagte sofort:

„Spinnst du eigentlich? Du kannst doch nicht deinen sicheren Job aufgeben und so einen Firlefanz machen. Du bist überhaupt noch nicht bereit dafür. Und bist du dir wirklich sicher, dass du das kannst?“

Diese und ähnliche Diskussionen führten Rolf-Dieter und ich einige Tage lang.

Dann habe ich eine Entscheidung getroffen:

Scheiß drauf. Ich mache das jetzt einfach.

Das bedeutet nicht, dass ich morgen meinen Job kündige oder bereits alle Antworten habe. Ich baue mein Business neben meinem Vollzeitjob Schritt für Schritt auf. Mit offenen Fragen, Unsicherheiten, Fehlern und vermutlich auch einigen Umwegen.

Warum ich diesen Weg öffentlich teile

Ich bin mir sicher, dass es da draußen Frauen gibt, die an einem ähnlichen Punkt stehen. Frauen, die spüren, dass sie etwas verändern möchten, aber noch nicht genau wissen, wie. Frauen, die nach außen funktionieren und trotzdem merken, dass ihr bisheriges Leben nicht mehr vollständig zu ihnen passt.

Deshalb möchte ich meinen Weg zum eigenen Herzensbusiness öffentlich begleiten.

In diesem Bereich des Blogs teile ich, welche Schritte beim Aufbau meines Business tatsächlich notwendig sind, welche Entscheidungen ich treffe und wie es mir damit geht. Ich berichte von Herausforderungen, Zweifeln und Dingen, die nicht funktionieren. Genauso möchte ich die schönen Momente, Fortschritte und Erfolge festhalten.

Nicht, weil ich bereits weiß, wie alles geht. Sondern weil ich glaube, dass auch ein ehrlicher Weg mitten im Prozess hilfreich sein kann.

Vielleicht bekommst du dadurch einen realistischen Einblick in den Aufbau eines nebenberuflichen Business. Vielleicht erkennst du dich in manchen Gedanken wieder. Oder vielleicht hilft dir mein Weg dabei, deinen eigenen ein kleines Stück mutiger zu gehen.

Ich freue mich sehr, dass du hier bist und mich auf meinem Weg begleitest.

In den nächsten Artikeln erzähle ich dir, was ich eigentlich aufbauen möchte, welche ersten Entscheidungen bereits gefallen sind und welche Herausforderungen mir dabei begegnen.

Bis dahin: Alles Liebe und denk daran, du musst nicht auf jede Stimme in deinem Kopf hören. 😉

Viele Grüße,

Jessi

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